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In unserem Blog findet ihr alle wichtigen Ankündigungen und Informationen.

× „Wir fotografieren während der Veranstaltung zum Zwecke der Veröffentlichung auf unserer Gemeindewebseite https://www.jki-rhein-main.de/ und/oder unseren Social Media Kanälen https://www.facebook.com/jemaatkristusindonesia/. Mit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erklären Sie sich mit der Veröffentlichung von Fotos einverstanden, auf denen auch Sie abgebildet sind. Wenn Sie das nicht möchten, teilen Sie das bitte unserem Fotografen oder unserem Kirchenvorstand mit.“

Seit 2006 werden jedes Jahr im Herbst Konzerte, Workshops, Lesungen und viele andere Aktionen von interkulturellen Initiativen unter einem gemeinsamen Motto zusammengefasst. Das Motto der IKW 2021 lautet #offen geht. Koordiniert hat diese Interkulturellen Wochen (IKW) bislang ein Initiativkreis aus städtischen Ämtern und Betrieben sowie sozialen und kirchlichen Trägern. Diese Aufgabe übernimmt nun eine jährlich wechselnde Organisation aus der Mitte der Zivilgesellschaft.

Unter dem Motto "Im Gespräch: verbal, non-verbal" finden die Frankfurter IKW vom 01.10. bis 07.10.2021 statt. In diesem Jahr werden sie vom Literaturclub der Frauen aus aller Welt e. V. organisiert.

Zur IKW 2021 möchten wir Sie einladen, in der neuen Frankfurter Altstadt in die indonesische Kultur einzutauchen. Es erwartet Sie ein entspanntes Tanzwochenende mit Workshop.

In der Kombination mit Lesungen aus indonesischen Schriftwerken möchten wir Sie ebenso zu reizvollen Dialogen einladen:

  • Kulturanthropologin Sabine Müller
    Übersetzerin für indonesische Literatur und Redakteurin für verschiedene Online- und Printmedien

  • Etty Prihantini Theresia
    Lehrbeauftragte an der Goethe Universität (Wortschatz Book Club)

  • Abgerundet wird der Abend mit indonesischer Poesie durch Musik und Gesang von der indonesischen Studentenvereinigung im Rhein-Main Gebiet.

    Gewölbesaal des Ev. Gemeindehauses, Hinter den Lämmchen 8, 60311 Frankfurt am Main

    Samstag, den 02.10.2021, 15 Uhr – 19:30 Uhr

    - Keine Eintrittskosten
    - Barrierefreier Zugang
    - Offen für alle

    Veranstalter: Evangelische Indonesische Kristusgemeinde Rhein-Main in Kooperation mit der Tanzgruppe Pesona Indonesia & Friends, der indonesischen Studentenvereinigung PPI FraDa und dem Wortschatz Book Club.

    Programm:

    15:00 - 15:30 Begrüßung und Ansprachen

    15:30 - 15:45 Tanz von Pesona Indonesia & Friends

    15:45 - 16:30 Lesung und Dialog: Alles für Hindia! Erzählungen / Semua Untuk Hindia Kumpulan Cerpen, von Iksaka Banu

    16:30 - 16:45 Musikband der indonesischen Studenvereinigung PPI FraDa

    16:45 - 17:00 Lesung: Heimkehr nach Jakarta / Pulang, Roman von Leila S. Chudori

    17:00 - 17:15 Tanz von Pesona Indonesia & Friends

    17:15 - 17:30 Lesung: Schönheit ist eine Wunde / Cantik itu Luka, Roman von Eka Kurniawan

    18:00 - 18:30 Tanz und Workshop mit Pesona Indonesia & Friends

    18:30 - ca. 18:45 Informationen zum Abschluss

    Musikband mit Gesang der indonesischen Studenvereinigung PPI FraDa

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    .. so lautet die letzte Überschrift in der Erzählung von Candra Kirana und Inu Kertapati.

    In nur 5 Monaten wurde ein Programm von klassischen Tänzen aus der indonesischen Kultur in einen moderneren Theater-Rahmen eingearbeitet.

    Mit zwei ausverkauften Vorführungen im internationalen Theater Frankfurt wurde die Möglichkeit gegeben, in die kulturelle Vielfalt Indonesiens einzutauchen.
    Gleich beim Eintreten des Theaters wurde man im Foyer durch das Orchester Wacana Budaya mit beruhigenden javanischen Gemelan Klängen begrüßt. Natürlich durfte kulinarisches aus Indonesien nicht fehlen. Beim Eintreten des Saales wurde ein detailreiches, in zwei Sprachen aufgearbeitetes Booklet überreicht, welches u. a. die Handlung in 12 Abschnitten beschrieb.


    Candra Kirana ist keine übliche Prinzessinnengeschichte. Sie ist auch keine typische tragische Liebesgeschichte, wie Romeo und Julia. Die Erzählung von Candra Kirana und Inu Kertapati, die seit dem 12. Jahrhundert existiert, enthält alle Elemente eines Märchens. Während Candra Kirana ihr Abenteuer aufnimmt, um sich selbst zu finden, schlüpft das Liebespaar in verschiedene Rollen und durchreist getarnt alle Ecken Indonesiens.
    Die starke Persönlichkeit der Hauptfigur als eine Frau bringt den Zuschauer zum Nachdenken. Die Genderrolle wird unverständlicher Weise nach Jahrzehnten in unserer modernen Welt immer noch als Problem hervorgehoben.


    Weitere Bilder von Ganes Rian Rangga: Vorstellung 1 | Vorstellung 2

    Weitere Bilder von Christian Jose: Vorstellung 1 / 2

    Unter der Leitung des Trios Etty P. Therasia, Asika Meryl und Priska Balondo waren über 50 Crew-Mitglieder und Statisten eingebunden. Auch die musikalischen Untermalungen wurden von lokalen Indonesierinnen und Indonesiern im Vorfeld aufgenommen und zusammen geschnitten. Selbst die Bühnen-Hintergrundbilder wurden eigens hierfür gezeichnet.

    An dieser Stelle möchten wir unseren herzlichsten Glückwunsch der Projektgruppe aussprechen und hoffen das noch weitere solch schöne Vorführungen folgen werden.

    Wir haben die Umsetzung des Projektes „Sendratari Candra Kirana-Tanztheater Prinzessin Candra Kirana“ aus den folgenden Gründen unterstützt und hoffen ebenso, dass mit dieser Veranstaltung auch in Indonesien ein Zeichen des friedlichen und gleichberechtigten Zusammenlebens gesetzt werden kann:

    1. Mit der Unterstützung des Projektes erfüllen wir eines unserer Ziele der Gemeinde: Die „Bewahrung und Pflege“ der indonesischen Kulturen und Sprachen.

    2. Zudem sehen wir eine positive Wirkung auf den Dialog zwischen den Religionsgemeinschaften, indem wir eine kulturelle Zusammenarbeit im Rahmen dieser Veranstaltung fördern.

    3. Das Projekt hat einen innovativen Charakter und ist geeignet zu zeigen, dass die kulturelle Förderung der Evangelischen Kirche in Frankfurt und Offenbach auch Kulturveranstaltungen mit einem multi-kulturellen Hintergrund fördert. Diese Förderung zu zeigen ist wichtig im Rahmen der Präsenz der Kirche in einer bunten und pluralen und multi-kulturellen Stadtgesellschaft.

    4. Durch die Darstellung einer traditionellen weiblichen Hauptfigur in moderner Art und Weise, fördern wir das Aufbrechen von Genderstereotypen und ein modernes, emanzipiertes selbstbewusstes Frauenbild.

    5. Mit der Förderung der zivil-gesellschaftlichen Organisation der Tanzgruppe fördern wir zudem die Integration von jungen Migranten in die Frankfurter Stadtgesellschaft.

    Das Booklet zur Veranstaltung zum Herunterladen

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